Was können 15.000 Bäume über die Zukunft von Stadtgrün aussagen?
Diese Frage wurde während der Bearbeitung des Forschungsprojektes öfter gestellt – und gleich mehrere Antworten sind entstanden! Nun ist es so soweit, dass die Ergebnisse aus der Dissertation „Resilientes Stadtgrün“ als Buch verfügbar sind. Außerordentlich zu begrüßen ist auch über die Übersetzung in eine praxisorientierte Toolbox, die zentrale Erkenntnisse in eine Handlungsempfehlungen übersetzt.
Welche Maßnahmen sind nötig, um Stadtgrün in einem fortlaufenden Prozess zu einem resilienten System weiterzuentwickeln – mit dem Ziel, Städte widerstandsfähiger und lebenswerter zu gestalten?
Wie kann die Leistungsfähigkeit trotz Wasserknappheit erhalten bleiben?
Wie lassen sich gestalterische und funktionale Ansprüche sowie Biodiversität vereinen?
Eine zweijährige Untersuchung der Vitalität und Trockenstressbelastung von Bäumen in vier Städten (Berlin, Leipzig, Dresden, Bautzen) verdeutlicht, wie stark die Schäden am Stadtgrün bereits sind und inwieweit Zusammenhänge zwischen Bebauung, Bodenversiegelung, Nutzungsintensität und Vegetationsstrukturen bestehen.
Die Verknüpfung der Ergebnisse zu einer Toolbox zeigt auf, wie Maßnahmen zur Anpassung der Quartierstruktur, zur Optimierung der Bauweisen und zur gezielten Pflanzenauswahl entwickelt werden können. Im Fokus stehen Strategien im Sinne der Resilienz, die nicht nur Elastizität in Krisenzeiten sichern, sondern auch ein dynamisches und vielfältiges System fördern.
Erscheinungstermin: 1. Januar 2026
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Lasst uns zusammen die Städte der Zukunft planen!



